VON SILO ZU WIRKUNG

Ein Marketing Operating System mit Notion

Das Corporate-Newsroom-Modell als Betriebssystem für Marketing-Teams.
Marketing OS with Notion

Zusammenfassung

Struktur schafft Wirkung

Marketing scheitert selten an fehlender Kreativität. Viel häufiger fehlt Struktur.

Bevor ich das Corporate-Newsroom-Modell als neue Arbeitsweise im Marketingteam eingeführt habe, gab es starke Einzelaktivitäten, aber kein gemeinsames System für Priorisierung, Abstimmung und Transparenz mit internen Stakeholdern.

Potenziale ließen sich deshalb nur schwer auf die Unternehmensziele ausrichten.

 Nachdem die Arbeit um relevante Themen, Geschichten und Anlässe organisiert war, wurden alle Aktivitäten des Teams transparent, vergleichbar und strategisch steuerbar.

100

+ Mio.
Reichweite

4

+ Mio. €
Anzeigenäquivalenzwert durch PR

150

%
Steigerung der Lead-Magnet-Performance

Das Marketing lieferte starke Einzelleistungen. Ohne gemeinsame Architektur blieb die Wirkung aber zersplittert und reaktiv.

Als ich zu Purpose Green kam, war die Arbeit in Marketing und Kommunikation stark, aber strukturell zersplittert:

  • PR, Marketing, Events und Design arbeiteten nebeneinanderher

  • Geplant wurde oft vom Kanal aus statt vom Thema

  • Kurzfristige Umsetzung konkurrierte mit langfristiger Positionierung

  • Kampagnen, Auslastung und strategische Prioritäten waren kaum sichtbar

  • Kein gemeinsames System verband die Kommunikation mit den OKRs

Kurz: starke Einzelleistungen, aber keine integrierte Architektur.

Wir haben aufgehört, Content abzuarbeiten, und angefangen, Narrative zu orchestrieren.
Das Marketing wurde strukturiert, messbar und strategisch ausgerichtet.

Inspiriert vom Corporate-Newsroom-Modell nach Prof. Dr. Christoph Moss, dessen Idee aus den Redaktionen führender Nachrichtenmedien stammt, habe ich redaktionelles Denken in ein skalierbares Marketing-Betriebssystem übertragen. Statt nach Formaten oder Kanälen organisierten wir uns neu nach:

Themen. Anlässen. Strategischen Narrativen.

Das bedeutete:

  • Kampagnen wurden zu Containern für Themen

  • Kanäle wurden zu Werkzeugen der Distribution

  • Meetings wurden zu Redaktionskonferenzen

  • OKRs wurden Teil der Content-Logik

Meine ursprüngliche Initiative wurde später von der Geschäftsleitung und dem gesamten Marketingteam getragen.

Redaktioneller Rhythmus statt Marketing-Chaos

Ein wöchentlicher Newsroom-Takt richtet PR, Marketing, Design und Events auf gemeinsame Prioritäten und Unternehmensziele aus.

Wir haben eine wöchentliche Redaktionskonferenz eingeführt:

  • Newsroom-Planung am Montag

  • Fachlicher Input aus den Geschäftsbereichen

  • Monitoring externer Nachrichten

  • Abstimmung mit den Quartalsthemen

  • Priorisierung nach OKRs

Ohne eigene Topic-Desk-Rolle: Das zehnköpfige Marketingteam steuerte die Themen gemeinsam.

Das Ergebnis:

  • Radikale Transparenz

  • Klare Prioritäten

  • Weniger Doppelarbeit

  • Strategische Konsistenz

  • Ein stimmiges Gesamtnarrativ

Das zentrale Marketing-Cockpit (gebaut in Notion)

Ich habe eine vollständig relationale Planungsumgebung entworfen, die auf vier zentralen Datenbanken basiert:

Von Struktur zu Performance

Ein themengesteuertes Arbeitsmodell steigerte Sichtbarkeit, Abstimmung und die Wirkung in Earned und Shared Media.

Mit diesem System erreichten wir innerhalb eines Jahres:

  • Über 100 Millionen Reichweite in Earned Media

  • Über 4 Millionen Euro Werbeäquivalenzwert (AVE)

  • Eine deutlich gestärkte Markenreputation

  • Eine stärkere Positionierung der Gründer

  • Klare Themenführerschaft im Climate-Tech-Diskurs

Über die PR-Kennzahlen hinaus ermöglichte das System:

  • Besser orchestrierte Kampagnen

  • Planbare Auslastung

  • Strategische Ausrichtung an den Unternehmens-OKRs

  • Bereichsübergreifende Zusammenarbeit

  • Weniger Verwaltungsaufwand

HB-Pressebericht
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