VON SILO ZU WIRKUNG
Ein Marketing Operating System mit Notion
Das Corporate-Newsroom-Modell als Betriebssystem für Marketing-Teams.
Zusammenfassung
Marketing scheitert selten an fehlender Kreativität. Viel häufiger fehlt Struktur.
Bevor ich das Corporate-Newsroom-Modell als neue Arbeitsweise im Marketingteam eingeführt habe, gab es starke Einzelaktivitäten, aber kein gemeinsames System für Priorisierung, Abstimmung und Transparenz mit internen Stakeholdern.
Potenziale ließen sich deshalb nur schwer auf die Unternehmensziele ausrichten.
Nachdem die Arbeit um relevante Themen, Geschichten und Anlässe organisiert war, wurden alle Aktivitäten des Teams transparent, vergleichbar und strategisch steuerbar.
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Das Marketing lieferte starke Einzelleistungen. Ohne gemeinsame Architektur blieb die Wirkung aber zersplittert und reaktiv.
Als ich zu Purpose Green kam, war die Arbeit in Marketing und Kommunikation stark, aber strukturell zersplittert:
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PR, Marketing, Events und Design arbeiteten nebeneinanderher
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Geplant wurde oft vom Kanal aus statt vom Thema
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Kurzfristige Umsetzung konkurrierte mit langfristiger Positionierung
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Kampagnen, Auslastung und strategische Prioritäten waren kaum sichtbar
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Kein gemeinsames System verband die Kommunikation mit den OKRs
Kurz: starke Einzelleistungen, aber keine integrierte Architektur.
Wir haben aufgehört, Content abzuarbeiten, und angefangen, Narrative zu orchestrieren.
Das Marketing wurde strukturiert, messbar und strategisch ausgerichtet.
Inspiriert vom Corporate-Newsroom-Modell nach Prof. Dr. Christoph Moss, dessen Idee aus den Redaktionen führender Nachrichtenmedien stammt, habe ich redaktionelles Denken in ein skalierbares Marketing-Betriebssystem übertragen. Statt nach Formaten oder Kanälen organisierten wir uns neu nach:
Themen. Anlässen. Strategischen Narrativen.
Das bedeutete:
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Kampagnen wurden zu Containern für Themen
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Kanäle wurden zu Werkzeugen der Distribution
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Meetings wurden zu Redaktionskonferenzen
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OKRs wurden Teil der Content-Logik
Meine ursprüngliche Initiative wurde später von der Geschäftsleitung und dem gesamten Marketingteam getragen.
Redaktioneller Rhythmus statt Marketing-Chaos
Ein wöchentlicher Newsroom-Takt richtet PR, Marketing, Design und Events auf gemeinsame Prioritäten und Unternehmensziele aus.
Wir haben eine wöchentliche Redaktionskonferenz eingeführt:
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Newsroom-Planung am Montag
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Fachlicher Input aus den Geschäftsbereichen
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Monitoring externer Nachrichten
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Abstimmung mit den Quartalsthemen
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Priorisierung nach OKRs
Ohne eigene Topic-Desk-Rolle: Das zehnköpfige Marketingteam steuerte die Themen gemeinsam.
Das Ergebnis:
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Radikale Transparenz
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Klare Prioritäten
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Weniger Doppelarbeit
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Strategische Konsistenz
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Ein stimmiges Gesamtnarrativ
Das zentrale Marketing-Cockpit (gebaut in Notion)
Ich habe eine vollständig relationale Planungsumgebung entworfen, die auf vier zentralen Datenbanken basiert:
1️⃣ Projekte & Kampagnen
Der strategische Rahmen.
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Kurzfristige Projekte
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Langfristige Kampagnen
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Quartalsthemen, abgestimmt auf die Unternehmensziele
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Themencluster je Geschäftsbereich
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Verknüpfung mit den OKRs
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Aufsummierte FTE-Aufwandsschätzung in Stunden
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Story Points
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Status und Fortschritt auf einen Blick
Daraus wurde die strategische Steuerungsebene.
2️⃣ Aufgaben
Der Motor der Umsetzung.
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Alle operativen Aufgaben mit Kampagnen verknüpft
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Story Points zur Schätzung der Komplexität
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Stundenplanung pro Aufgabe
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Aggregation auf Projektebene
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Transparenz über Teamgrenzen hinweg
So entstanden Transparenz und eine realistische Planung der Auslastung.
3️⃣ Content
Die Ebene der Distribution.
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Gegliedert nach Kanal und Format (PESO-Modell)
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Workflow vom Entwurf über die Freigabe bis zur Veröffentlichung
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Mit Kampagnen verknüpft
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Mit Aufgaben verknüpft
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Mit Design-Lieferungen verbunden
Aus verstreutem Output wurden so messbare Content-Assets.
4️⃣ Design-Integration
Design-Aufgaben waren direkt mit den Kampagnen verknüpft.
Design wurde damit zur festen Funktion in jeder Kampagne.
Von Struktur zu Performance
Ein themengesteuertes Arbeitsmodell steigerte Sichtbarkeit, Abstimmung und die Wirkung in Earned und Shared Media.
Mit diesem System erreichten wir innerhalb eines Jahres:
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Über 100 Millionen Reichweite in Earned Media
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Über 4 Millionen Euro Werbeäquivalenzwert (AVE)
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Eine deutlich gestärkte Markenreputation
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Eine stärkere Positionierung der Gründer
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Klare Themenführerschaft im Climate-Tech-Diskurs
Über die PR-Kennzahlen hinaus ermöglichte das System:
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Besser orchestrierte Kampagnen
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Planbare Auslastung
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Strategische Ausrichtung an den Unternehmens-OKRs
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Bereichsübergreifende Zusammenarbeit
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Weniger Verwaltungsaufwand